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Dieser Inhalt ist eine Zusammensetzung von Artikeln aus der frei verfugbaren Wikipedia-Enzyklopadie. Seiten: 26. Kapitel: Methionin, Senfgas, Ranitidin, Azathioprin, Loste, 4-Methylthioamphetamin, Polyphenylensulfid, Clindamycin, Cimetidin, S-Adenosylmethionin, Montelukast, Zofenopril, Nelfinavir, Lincomycin, Dimethylsulfid, Ceftriaxon, Sugammadex, Cefazolin, Cilastatin, Fenthion, Triclabendazol, Methiocarb, Lecimibid, Pergolid, Methomyl, Febantel, Fenbendazol, Imipenem, Phleomycin D1, Pentagastrin, Bleomycin, Fozivudine tidoxil, Doripenem, Albendazol, Diethylsulfid, Ceftarolinfosamil, A22, Meropenem, Toltrazuril, Fosalvudin, Di-n-hexylsulfid, Thiodiglycol, Gluconasturtiin, Tiflorex, Cybutryn, 2C-T-7, Lincosamide. Auszug: Methionin, abgekurzt Met oder M, ist in seiner naturlichen L-Form eine essentielle proteinogene, schwefelhaltige -Aminosaure. Neben Cystein ist Methionin die einzige schwefelhaltige proteinogene Aminosaure. Durch die Thioethergruppe ist es weniger reaktiv als Cystein, dessen Schwefelatom Teil einer Thiolgruppe (Mercaptogruppe) ist. Methionin liegt uberwiegend als inneres Salz bzw. Zwitterion vor, dessen Bildung dadurch zu erklaren ist, dass das Proton der Carboxygruppe an das einsame Elektronenpaar des Stickstoffatoms der Aminogruppe wandert: Zwitterion von L-Methionin (links) bzw. D-Methionin (rechts)Im elektrischen Feld wandert das Zwitterion nicht, da es als Ganzes ungeladen ist. Genaugenommen ist dies am isoelektrischen Punkt (IEP) der Fall, der bei Methionin bei pH 5,74 liegt. Bei diesem pH-Wert hat das Methionin auch seine geringste Loslichkeit in Wasser. Methionin ist im Stoffwechsel ein Lieferant von Methylgruppen (-CH3) z. B. fur die Biosynthese von Cholin, Kreatin, Adrenalin, Carnitin, Nukleinsauren, Histidin, Taurin und Glutathion (Transmethylierung). Die stoffwechselaktive Form von Methionin ist S-Adenosylmethionin. Methionin kommt in den Proteinen aller Lebewesen vor. Da der menschliche Organismus diese Aminosaure...