About the Book
Dieser Inhalt ist eine Zusammensetzung von Artikeln aus der frei verfugbaren Wikipedia-Enzyklopadie. Seiten: 54. Kapitel: Wanderjahre, Bauhutte, Zunfttruhe, Steinmetzordnung, Meisterzwang, Gesellschaft der rechtschaffenen fremden Maurer und Steinhauer, Zunftzeichen, Handwerkerehre, Steinmetzbruderschaft, Stenz, Schacht, Balthasar-Behem-Kodex, Gautschen, Ledersprung, Gesellenbruderschaft, Aufbanken, Zimmermannsspruch, Fleischbank, Handwerksrolle, Richtfest, Willkomm, Kohlenmeiler, Stor, Fremder Freiheitsschacht, Meisterfamilie, Altermann, Kundschaft, Rolandschacht, Meisterwerk, Gluck zu, Kluft, Freireisende, Gerberlohe, Rechtschaffene Fremde, Freie Vogtlander Deutschlands, Metzgersprung, Richtkrone, Viergewerk, Muhlenordnung, Charlottenburger, Bonhase, Gesellenstuck, Meisterstuck, Altgeselle, Lange Wurst, Freisprechung, Zunftbaum, Bielefelder Zunftbekleidung, Staude, Schlusselbeien, Meistermarke. Auszug: Bauhutte, auch Dombauhutte oder Hutte bezeichnet heute das Bauhuttenwesen des gotischen Kathedralenbaus als Werkstattverband. Die Bauhutten entwickelten sich aus dem romanischen Kirchenbau durch Monche hin zum organisierten Bauablauf gotischer Kathedralen, der unterschiedlichste Handwerke umfasste. Eine Besonderheit bildete die Organisationsform der Steinmetzen in der Steinmetzbruderschaft, weil sich die Meister der anderen Gewerke lediglich in den Zunften und die Gesellen gesondert organisierten. Deshalb ist grundsatzlich zwischen Bauhutte, Steinmetzbruderschaft und Zunft zu unterscheiden. Von besonderer Bedeutung war die qualifizierte Ausbildung der gotischen Bauhutte, die in Lehrlinge, Gesellen und Wandergesellen, Kunstdiener, Laubhauer, Parliere, Steinbildhauer und Meister unterschied. Zu den gotischen Haupthutten zahlten die in Bern (spater Zurich), Wien, Koln und vor allem die bedeutendste in Straburg, denen weitere Neben-Bauhutten in ihrem Einzugsgebiet unterstanden. Mit dem Ende der Gotik schwand die Bedeutung der...